Review

Eng in allen Belangen, trotzdem in Ordnung …30.06.2025

Der Rahmen

Was tut man nicht alles, wenn man Geld braucht…zusammen mit sechs anderen beliebigen Nasen läßt sich Claire auf einen Medikamentenversuch ein. Man nimmt Medikamente, kann aber auf einmal nicht mehr schlafen. Daraufhin wird das Experiment umgewandelt, die Dosis erhöht…dumm nur, daß der Nebeneffekt des Einschlafens nun der Tod ist. Als durch einen Unfall die Teststation abgeriegelt wird, dürfen die Protagonisten nun 24 Stunden auf keinen Fall einschlafen, derweil die Pharmafirma schon massiv an der Vertuschung arbeitet, wie das halt so ist bei der Großindustrie, wenn viel Geld auf dem Spiel steht. Wähernd nun das gute alte Negerlein-Prinzip greift, sind wir gespannt, ob Claire überlebt und dem Pharmariesen die gerechte Strafe zuteil werden läßt…
 
Gucken oder nicht?

Auch hier: nicht ganz verkehrt.
 
Warum?


Eine innovative Ausgangslage ist immer ein paar Extrapunkte wert. Doch schnell versinkt der Film im Mittelmaß…bis auf Frau McIntosh ist kein Darsteller erwähnenswert, es gibt die üblichen Mißverständnisse, dazu noch ist der Spielraum der Figuren sowohl räumlich als auch zeitlich begrenzt. Anfangs ist das ganze Treiben dann auch noch recht spannend, doch ab der Hälfte wird es redundant…hin und wieder döst doch einer weg, die anderen werden zusehends irre, aber so richtig sinnig und spannend wird es nicht. Die „Gegner“ sind an sich unsichtbar, dumme Fehler werden gemacht, und so guckt man dem Schlafentzug halt einfach zu, ohne wirklich mitzufiebern. Komisch, so viele Filme dieses Jahr sind im Bereich der sechs Sterne angesiedelt, alles graues Mittelmaß – auch hier leider nicht anders.

Die Note


Kann man gucken, aber man verpaßt auch nicht wirklich etwas. Interessantes Experiment, gute Ausgangssituation, aber zu schmales Budget, somit nur  6/10.

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