Review

Die Filme aus dem Sony Spiderverse sind allesamt nicht so gut und da macht "Kraven" leider keine Ausnahme. Aber keine Angst, er ist deutlich besser als "Morbius" oder "Madame Web".

Schade ist aber, dass man hier mit einem schwachen Skript und einer wenig gelungenen handwerklichen Umsetzung so einiges versiebt hat, was eigentlich ziemlich interessant ist. Zum einen entspricht unser Held nicht dem Superhelden-Bild, das man normalerweise vor Augen hat. Dann die familären Verflechtungen in ein russisches Gangsterkartell. Und schliesslich eine gewisse Härte, die dann auch eher untypisch ist.

Trotz einiger netter Actionsequenzen, interessanter Gegenspieler und einem glänzenden Russell Crowe als finsterem Papa, ging in der Umsetzung dann aber so einiges schief. Am meisten hat mich die sprunghafte Handlung gestört, es fehlt irgendwie der Fluss im Film. Auch wie das ganze gefilmt wurde, fand ich wenig gelungen, die Kamera-Ästhetik war schwach. Der Score oft zu bombastisch. Die Szenen, wenn Kraven irgendwo hochklettert, waren schlecht getrickst. Irgendwie war das nix rundes.

Unterm Strich dann aber doch relativ unterhaltsam und nicht ganz so kitschig wie andere Werke. Sehr knappe 6 Sterne für ein Werk, das mich schon etwas enttäuscht hat.

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