„Das Rad“zeigt uns die Entwicklung des Menschen aus Sicht zweier Steine innerhalb weniger Minuten.
Sie stehen in einem grünen Tal und haben so ihre Problemchen.Im Zeitraffer ziehen Wolken vorbei,Bäume kommen und gehen und ein Dorf wird erbaut,doch die Erfindung des Rads birgt auch Gefahren für unsere Steinwesen.
Während der Schlüsselszenen stoppt der rasante Ablauf und konzentriert sich auf das Geschehen und die Entwicklung des Rads,für einen Moment stehen die Wolken fast still.
Die Steine sind recht witzig gestaltet worden,der Dicke ist ständig von Moos befallen,der Dünnere spielt mit einer Felsscheibe herum.Es gelang,den beiden Typen einen Charakter zu verleihen,was sicher auch an den guten Sprechern liegt.
Auch der Humor kommt in den 8 Minuten nicht zu kurz,man sollte sich mal die Mühe machen,die Werbetafel an der Straßenseite genauer unter die Lupe zu nehmen…
Der leicht bedrohlich wirkende Ausblick in die menschliche Entwicklung mit seiner monströsen Industrialisierung ist wirklich toll gelungen.
Die Animation kommt überzeugend rüber und ist nicht mit Effekten überladen,diese sind wohldosiert und die Ruhe,die die Steine ausstrahlen bleibt trotz landschaftlicher Veränderungen erhalten..
Der Kurzfilm regt zum Nachdenken an und mag für den ein-oder anderen sogar recht lehrreich sein.
7 von 10 Punkten