Bekanntlich ist es sehr schwierig, in seriellen Film- und Fernsehproduktionen das Qualitätsniveau der ersten Folgen oder Staffeln über längere Zeit zu halten. Und die wenigsten Produktionen schaffen es, rechtzeitig einen Abgang zu machen. Die Eberhofer-Filme sind da keine Ausnahme. Schon bei "Sauerkraut-Koma" wurden stellenweise Tiefpunkte erreicht, die Schlimmes befürchten ließen, doch den folgenden Sequels gelang es zunächst, das Niveau wieder zu heben. Bei "Rehragout-Rendezvous" war die Ideenwerkstatt allerdings endgültig ausgebrannt, hier wird nur noch ein feuchtgewordenes Feuerwerk an pubertären Scherzen gezündet, woraufhin Rita Falk, die Autorin der Romanvorlage, im "Spiegel" den Film als „platt, trashig, stellenweise sogar ordinär“ bezeichnete und bezweifelte, daß es noch einen weiteren geben werde. Zwar hat sie die Kritik kurz darauf teilweise zurückgenommen bzw. abgeschwächt, aber seien wir ehrlich: ihr Verriß war berechtigt und hat den Nagel auf den Kopf getroffen.
Fazit: "Rehragout-Rendezvous" ist das filmische Äquivalent zu einem Furzkissen.