Don't Sneeze!
Drei alte Freunde und Einbrecher haben ein neues Ziel: das große Haus eines alten, womöglich reichen Goldschmied-Ehepaars. Doch was nach einem einfachen wie lukrativen Job klingt, entpuppt sich als Todesfalle, wenn sich das goldige Oma-und-Opa-Duo als gefährlicher und ausgebuffter herausstellt als je anzunehmen war… Samt einer fallenbestückten Villa, auf die selbst Kevin McAllister neidisch wäre!
„The Goldsmith“ will wohl auf einer Welle mit einigen „Home Invasion gone wrong“-Erfolgen a la „Abigail“ mitschwimmen - ohne übernatürlichen Twist und überhaupt ohne irgendwelche echten Überraschungen für uns Zuschauer. Die drei Räuber bleiben blass und sind meist sehr unsympathisch. Die italienischen Vibes werden kaum genutzt. Alles sieht recht billig und austauschbar aus, fast TV-Niveau d'Italia. Es wird nie böse genug, es wird nie clever genug, es wird nie perfide genug. Alles was bei einem europäischen Genrehit der Fall sein hätte können wird hier ausgelassen und verpasst. Da hat selbst Hollywood mehr Kante. Budget eh. Das ist Dienst nach Vorschrift und nach ausgiebig getesteter Thrillerhitregel. „The Goldsmith“ hat mich komplett kalt gelassen. Immerhin nicht ellenlang. Trotzdem ziemlich plump, unkreativ, zahm und schwach.
Fazit: mühsamer Italo-„Don't Breathe“-Klon ohne echte Spannung, Eigenleistung oder Härte. Recht uninteressant und egal. Gerade so noch ein Lückenfüller.