Review

kurz angerissen*

Schädelbrechend bescheuerte Parodie auf die SciFi-Operas der 60er und 70er. Hier macht man sich nicht viele Gedanken um einen Plot, sondern stellt diesen eher über Fragmente der Vorbilder zusammen, unter anderem mit „Star Wars“ (diverse schräge Alien-Kneipenszenen), „Star Trek“ (das Bereisen fremder Welten), „2001“ (der von dominierte, im Gegensatz zu Kubricks Filmen aber völlig undurchdachte Einsatz klassischer Musik) und nicht zuletzt „Barbarella“ (eher Playbabe als Hauptdarstellerin: Dorothy Stratten). Im Deutschen noch die allgemeine Spencer-Hill-Synchronisation dazu, und fertig ist der fragwürdige Weltraumspaß. Worum es überhaupt geht, erfährt man dann nach etwa zwei Dritteln der Laufzeit, bis dahin schweben Galaxina und ihre schrägen Gesellen einfach mal durchs All und rezitieren vergangenes Kino ohne erkennbare Zusammenhänge. Zeitweise funktioniert die Billigkeit des Films nach Trashformel, mitunter allerdings wird der Unsinn in absurde und nicht mehr nachvollziehbare Bahnen gelenkt, was insbesondere im Mittelteil zu langatmigen Passagen führt. Der Stratten wiederum fehlt es an Ausstrahlung sowie an der von Jane Fonda vorgegebenen Vielfalt der Kostümierung. Mit Roger Vadim am Steuer wäre das wohl nicht passiert.

*weitere Informationen: siehe Profil

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