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Schön, dass du wieder da bist, Cameron! 

Ein Powerpärchen, dass einst den amerikanischen Geheimdienst prägte, während einer brandheißen Mission enttarnt, für tot erklärt wurde und danach untertauchte, als vierköpfige Familie ein neues Leben begann, wird nun fünfzehn Jahre später mitsamt ihrer Teenagerkinder in ein neues Spy-Abenteuer gezogen… 

Nicht die Looney Toons…

Neuen Netflix-Blockbustern steht man immer skeptisch gegenüber. Mehr Mainstream, mehr Seelenlosigkeit geht seit Jahren kaum. Und doch guckt man sie… talking 'bout Lernresistenz. Aber man will dann doch mitreden und gucken, ob Netflix mit einer Ausnahme dann doch vielleicht mal die Regel bestätigt. Und tatsächlich macht „Back In Action“ zumindest phasenweise dann doch den Eindruck einer kleinen Besserung. Aber leider nicht genug. Es ist toll die Diaz wortwörtlich back in action zu sehen nach einem Jahrzehnt „Mutterschutz“. Und ihre Chemie mit Foxx funktioniert. Sie hat ja auch schon Erfahrung in solchen Action-Spion-Komödien. Ansonsten ist das Tempo stets hoch, die Action immer in Ordnung, das Drehbuch schießt aus vielen Rohren und die Laufzeit übertreibt es für heutige Verhältnisse mal nicht. Allerdings ist dann doch eher umgekehrtes Nitpicking. Es bleibt insgesamt eindeutig bei leeren Kalorien, bei knalliger Berieselung, bei einem berechneten und berechenbaren Aufguss. Knall. Smile. Boom. Peng. Oneliner. Finito. Manchen mag das nach einer langen Arbeitswoche reichen. Weiter bringt das aber nichts und niemanden. Und man hat es eben schon dutzendfach besser gesehen. Trotz all der Comebacks und Stars, dem Budget und der Zugänglichkeit. Es ist nicht gut, wenn überhaupt noch okay. 

Fazit: der „Argylle“ dieses Jahres?! Joa, fast. Trotz solider Chemie im Starduo und gehörig Tempo, vermisst man da doch die Zeiten von „Knight & Day“ und „Mr. & Mrs. Smith“… Obwohl Netflix natürlich dem Bodensatz auch schon mal näher war… Das ist aber kein ausgewachsenes Kompliment. 

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