Review

Mal wieder ordentlich aufs Maul…06.07.2025

Der Rahmen

Mutter und Schwester eines Jungen werden im Rahmen eines jährlichen Rituals der Bürgermeisterin einer namenlosen Stadt in einer asiatisch anmutenden Gegend getötet, der Junge sterbend zurückgelassen. Ein Einsiedler nimmt sich des Buben an und bildet ihn, der seit dem Ritual taub und stumm ist, zur in vielen Martial Arts geschulten Kampfmaschine aus. Zeitsprung. Der Junge, mittlerweile erwachsen, macht sich auf den Weg in die Stadt, um die Bürgermeisterin und deren gesamte Familie auszulöschen. Bei diesem Vorhaben bekommt er Hilfe von zwei Widerstandskämpfern ( den einzigen der Stadt…), und metzelt sich durch bis er endlich der Schurkin gegenübersteht. Doch nicht alles ist so, wie es scheint, und so merkt Boy, daß man ihn nur als Werkzeug benutzt hat…was einen weiteren Showdown samt allerhand Gefäustel notwendig macht.
 
Gucken oder nicht?

Doch, das lohnt sich.
 
Warum?

Die Story ist nicht neu, dem Genrekenner aber ans Herz gewachsen. Es gibt den Dreiklang aus legendärem Anlaß, Ausbildung und Rachefeldzug, der schon in zahlreichen Filmen für Freude gesorgt hat. Die Kampffähigkeiten des Hauptdarstellers Skarsgard sind ordentlich anzusehen, das Setting angenehm exotisch, manche Einfälle ein wenig zu überdreht und auch nicht durchgehend logisch, aber das alles macht nichts, denn sobald der junge loslegt, gibt es kein Halten mehr. Das Schlachtfest ist wahrlich blutig, zumeist schön choreographiert und übersichtlich gefilmt, und so hat man stets ein leichtes Grinsen im Gesicht. Und wenn dann, wie im legendären Raid, Yayan Ruhian, gegen zwei Gegner kämpft und einfach nicht kleinzukriegen ist, dann macht das einfach Spaß. Sicher, für den gewöhnlichen Filmgucker ist das alles eine Spur zu abgedreht, der Liebhaber von einfach gestrickten Filmen kommt hier aber auf seine Kosten.

Die Note

Einfache Story mit einem ganz netten Twist, dazu alle Ingredienzen des puren Martial-Arts-Genres, Yayan Ruhian als Lehrer dabei, viele Gegner zum Wegschnetzeln…das paßt für einen angenehmen Abend abseits des Mainstreamfilms, daher 8/10.

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