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Bei 'Boy Kills World' ist der Name ausnahmsweise Programm. Der Streifen ist ein Action-Trash-Filmfest im Stile von 'Hobo with a shotgun', 'Mad Heidi' oder 'Bullets of Justice'. Und getreu seiner filmischen Geschwister reiht das Werk Schauwert an Schauwert.

Die Action, die 'Boy kills world' bietet, kann sich sehen lassen und steht den modernen Martial Arts-Actionern oder 'John Wick'-Filmen in nichts nach. Die Effekte sind teilweise handmade und echt originell, eines der Highlights ist sicherlich der Fight mit der Vierkant-Gemüsereibe (autsch!). Weniger geil wirkt auf Dauer das CGI-Blut, das insbesondere bei manchen Verletzungen und Wunden ebenso künstlich wie überflüssig wirkt.

Inszenatorisch gibt sich der Film als bunte Collage vieler Vorbilder. Dabei gilt, besser gut geklaut als schlecht selbstgemacht. Als aufmerksamer Betrachter kann man viele Analogien ziehen und findet sich in in ein paar Dutzend Filmen und Serien des Gewaltkinos wieder. Das ist im Falle 'Boy kills world' gar nicht mal so schlecht, denn auch wenn der Film eine sequenzielle Aneinanderreihung von Actionszenen ist, sorgt ebendies für ausreichend Kurzweil. 

Fazit: Namhaft besetzter, schräger Action-Trash, der mit irren Ideen und krassen Fights für Kurzweil sorgt. 

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