Ian steht am Rande eines Nervenzusammenbruchs und will sich so weit wie möglich von der Menschheit entfernen. Aus diesem Grund flieht er in die Wildnis Neuseelands, wo er auf dem bekannten Loop Track-Pfad auf weitere Wanderer trifft. Doch irgendetwas stimmt hier nicht! Sind es die anderen Begleiter, spielen seine Gedanken verrückt oder werden sie von „Etwas“ verfolgt? Anders als geplant, wird diese Reise plötzlich zum Kampf ums Überleben, denn etwas Böses lauert in den Tiefen der Wildnis…
Oder lauert es da doch nicht und er bildet sich das nur ein? Das ist nun die Frage, die man sich den kompletten Film über stellt, denn vieles deutet darauf hin, dass Ian einfach nur völlig paranoid ist.
Bis zur (interessanten, aber für manchen sicher nicht einfach zu ertragenden) Auflösung passiert nicht wirklich viel, außer dass es zwischen den Protagonisten immer mehr zu Spannungen kommt und man sich zunehmend misstraut.
In der letzten halben Stunde wird LOOP TRACK dann richtig gut, denn so langsam lösen sich die Hirngespinste des offensichtlich doch stark überarbeiteten Ian auf und man bekommt des Rätsels Lösung kredenzt.
Insgesamt ist LOOP TRACK durchaus sehenswert, wenn er insgesamt vielleicht doch ein wenig zu lang gerät, denn 15 Minuten weniger hätten es auch getan - insbesondere am Anfang besteht der Streifen eben doch überwiegend aus Dialogen und präsentiert sich eher als Drama, denn als Thriller.
Der Hauptdarsteller hat auch direkt die Regie übernommen, was die Kosten für diesen kleinen Film dann sicherlich in Grenzen gehalten hat, wobei er meiner Meinung nach ein besserer Regisseur, denn Schauspieler ist, denn die Aufnahmen in der Wildnis sehen gut aus, während er in der Rolle des Ian ein wenig steif wirkt.
Fazit: Es dauert etwas bis LOOP TRACK in die Gänge kommt ohne in dieser Zeit wirklich langweilig zu sein. Der letzte Abschnitt ist dann der gelungenste und ich schließe mich der IMDB Note (Stand heute) genau so an.