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„Heart of Stone“ - Action ohne Herz

Mit „Heart of Stone“ liefert Netflix einen weiteren actiongeladenen Spionage-Thriller, der zwar spektakuläre Stunts und beeindruckende Schauplätze bietet, aber erzählerisch kaum Neues wagt. Unter der Regie von Tom Harper folgt der Film der Agentin Rachel Stone (Gal Gadot), die eine mächtige KI namens „The Heart“ vor dem Zugriff gefährlicher Gegner schützen muss.

Die Story bedient sich bekannter Genre-Versatzstücke: Verrat innerhalb der eigenen Reihen, globale Bedrohungen und adrenalingeladene Verfolgungsjagden. Doch trotz all dieser Zutaten fehlt es dem Film an Spannung und emotionaler Tiefe. Gal Gadot spielt routiniert, doch ihre Figur bleibt blass. Jamie Dornan als Gegenspieler Parker ist zwar solide, aber ebenfalls wenig erinnerungswürdig. Ein kleiner Lichtblick ist Alia Bhatt, die als Hackerin Keya Dhawan einen Hauch von Ambivalenz in die Geschichte bringt.

Optisch überzeugt „Heart of Stone“ mit beeindruckenden Drehorten und gut choreografierten Actionszenen, doch das generische Drehbuch und die vorhersehbare Handlung verhindern, dass der Film wirklich fesselt. Die Idee einer allmächtigen KI hätte Potenzial, wird aber nur oberflächlich behandelt. Stattdessen konzentriert sich der Film auf explosive Action, die zwar unterhaltsam ist, aber selten echten Nervenkitzel erzeugt.

Letztlich bleibt „Heart of Stone“ ein durchschnittlicher Actionfilm, der solide, aber wenig innovativ unterhält. Für Genre-Fans mag er einen Blick wert sein, doch wer auf originelle Storys oder tiefgründige Figuren hofft, wird enttäuscht.

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