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Story: Ein Ritualmörder (Francis Ng) geht in Honkong um, der seinen Opfern bei lebendigem Leib, das Herz heraus schneidet. Nun wird der Star-Cop Professor (Donnie Yen) auf den Fall angesetzt. Professor bekommt dabei Unterstützung von einem trotteligem Cop (Dayo Wong) und der bezaubernden Chingmy Yau (Shou-Ching Chan). Doch wie sich herausstellt sucht sich der Mörder gezielt seine Opfer. Denn alle Opfer wurden am 6. Juni 1969 geboren. Er ist auf der Suche nach Satans Tochter und schon bald gerät auch Chingmy, die ebenfalls am 6. Juni 1969 geboren wurde, in Gefahr...

Kritik: Devil 666 ist grob eingeordnet ein Mystery-Thriller. Allerdings gibt es hier auch ein Paar wenige Martial-Arts-Einlagen und teils, wie das oft bei Mystery-Thriller der Fall ist, geht der Film auch deutlich in die Horror-Ecke. Die Darsteller machen ihre Sache ganz solide. Niemand fällt besonders negativ auf, es gibt aber auch keine außergewöhnliche Darbietung. Am besten gefallen haben mir noch Francis Ng als Bösewicht Judas und Donnie Yen, der für meinen Geschmack aber etwas zu wenig Screentime erhalten hat.

Auf inszenatorischer Ebene hat der Film dann überraschenderweise optisch einige Schauwerte zu bieten, gerade in Anbetracht dass es sich hier lediglich um ein B-Movie handelt. Auch die Atmosphäre ist nicht schlecht. Die paar Kampfszenen können sich im Großen und Ganzen auch sehen lassen, insgesamt fallen sie dennoch ehr in die Kategorie Mittelmaß, aber als Fan solcher Filme wird man schon unterhalten. Wenn der Film dann hin und wieder in die Horror-Ecke abdriftet, tut er dies in der Regel in Form von Atmosphäre und nicht Brutalität, denn die hält sich insgesamt in Grenzen. Somit auch ehr ein Film für den Mystery-Fan als für den Horror-Freak.

Der Soundtrack ist dann insgesamt auch sehr stimmig ausgefallen und passt sehr gut zur Atmosphäre. Gerade die Orgelklänge sind gut platziert und erwecken beim Zuschauer die richtige Stimmung.

Fazit
: Regisseur Allun Lam liefert mit Devil 666 eine Mischung aus Mystery-Thriller und Horror, kombiniert mit ein wenig Martial-Arts. Wer mit solchen Filmen etwas anfangen kann, bekommt bei diesem durchschnittlichen Werk kurzweilige Unterhaltung geboten. 5/10

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