Grundlegend ist ja von diesen ganzen Haifilmen aus dem Hause Asylum nicht viel zu erwarten. Da wird irgendein Altstar bemüht, der für fünf Minuten weitgehend orientierungslos herumsteht, während ein kaum leistungsfähiger Computer angeschmissen wird, um eine tierähnliche Erscheinung zu bewerkstelligen. Vorliegender Vertreter befindet sich allerdings weit unter dem üblichen Niveau der Schmiede.
Kommandant Sharp (Eric Roberts) ist verzweifelt: Ein Meg hat einen Großteil seiner USS King dezimiert und nun benötigt die Crew um Dr. Clark (Caroline Williams) seine Hilfe, denn weitere Riesenhaie machen nun die Gewässer um eine Bohrinsel unsicher…
Drei Autoren hat dieses Unterfangen benötigt, obgleich die Sache hinsichtlich Kreativität und Dramaturgie von einem auf Halbmast hätte erledigt werden können. Die Figuren sind nahezu durchweg unsympathisch, da die Besetzung teils fragwürdig ausfällt, niemand auch nur ansatzweise professionell performt und die grottige Synchro so übel ist, dass ein, zwei Stimmen aufgrund ihrer Penetranz sogar nerven.
Um die Haie steht es jedoch nicht besser. Selbst die Schwanzflosse sieht dahin geschmiert aus, diverse Attacken auf Kriegsflotte und Bohrinsel sind geradezu comichaft ausgefallen und schnappt sich so ein 60-Meter-Vieh mal einen Surfer und die dazugehörige Yacht, sieht dies aus, wie mit dem Wischmop drüber gezogen. Lediglich einige Unterwasserimpressionen schauen schick aus, - da sie ausschließlich aus Stock Footage bestehen.
Entsprechend ist es mit der Spannung nicht weit her, zumal die Chose phasenweise wie ein übles Kammerspiel anmutet, bei dem die Qualität der lausigen Dialoge umso negativer auffällt. Einige davon ergeben wenig Sinn, andere werden bis zum Erbrechen wiederholt und am Ende hört man aufgrund der miesen Qualität ohnehin nur noch mit einem Ohr zu. Das andere kann sich dem Score widmen, der immerhin nicht ganz so schlecht ausgefallen ist.
Es ist schlicht langweilig, was die Crew um Regisseur Brendan Petrizzo da abliefert. Daran ändert auch der Auftritt von Eric Roberts nichts, der 2022 und 2023 pausenlos unterwegs gewesen sein muss, um in annähernd 100 (!) Streifen mitzuwirken. Die Sache wirkt so uninspiriert, als hätte man das Schwächste aller Haifilme für einen übrig gelassen und irgendwie vage zusammengeschustert, - das Ergebnis kann man sich selbst als eingefleischter Trashfan locker schenken.
2 von 10