Richard LInklaters Film fand sich auf zahlreichen Bestenlisten des Jahres 2024, verfügt mit 82/100 über einen beachtlichen Kritiker-Metascore und hat mit Glen Powell den aktuellen heißesten Shootingstar Hollywoods am Start.
Um so mehr überrascht es, was für ein banaler und uninspirierter Film HIT MAN tatsächlich ist: Die Story vom introvertierten Philosophieprofessor, der im Nebenjob als Pseudo-Auftragskiller für die Polizei arbeitet, um potenzielle Mordanstifter präventiv hops zu nehmen, basiert zwar auf einer echten Person, ist aber massiv unglaubwürdig in Szene gesetzt und völlig überkonstruiert weitergesponnen.
Das Drehbuch von Linklater und Powell ist lahm und nie wirklich witzig, Action findet überhaupt nicht statt und der einzige gezeigte Mord ist überaus zahm. Der Film steht und fällt mit der Chemie der beiden Hauptdarsteller und die ist, nun ja, Ansichtssache. Aber selbst für einen Romantikfilm mit dezentem Krimihintergrund stellt HIT MAN in Linklaters Oeuvre einen der wenigen Tiefpunkte dar.