Review

Emily und Luke sind ein Paar, doch das sollen die anderen Mitarbeitenden nicht wissen, die Stimmung in ihrer Investmentbank ist nicht gerade kollegial. Als Emily eine Beförderung erhält, mit der eigentlich Luke gerechnet hatte, verkompliziert das neue Verhältnis ihre bestehendes. 

Das Spannungsfeld zwischen Business und Beziehung, Hierarchie und Partnerschaft, ist vielversprechend, doch der Film geht leider nicht sonderlich clever oder subtil damit um. Im Gegenteil: Die Story ist weitgehend vorhersehbar und klischeehaft. Die Frau behauptet sich trotz Unsicherheit durch Kompetenz im Boys Club, der Mann kommt mit der Situation nicht klar und flüchtet sich in Selbsthilfeangebote. 

Zudem ist die Entwicklung der beiden Hauptpersonen immer schwerer nachzuvollziehen – aus einer innigen Beziehung werden ruckzuck zwei Psychos? 

Um das Ganze etwas aufzupeppen, gibt‘s gelegentliche Sexszenen, die allerdings ziemlich berechnet wirken, damit der Film als „Erotikthriller“ vermarktet werden kann. Eine „verhängnisvolle Affäre“ wird dadurch aber nicht daraus.

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