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Die Geschichte einer Geiselnahme. Realistisch gemacht, einfühlsam gefilmt, ein gutes Regie-Debüt des Schauspielers Fares Fares. Und auch interessant: Wie kann es bei einem Migranten zu solch einer Verzweiflungstat kommen? Der Film reisst auch die Hintergründe an, kommt aber nicht ohne Klischees aus (weiße Rassisten). Und ob ein echter Polizist sich wirklich als Geisel anbieten würde, sei auch mal dahingestellt.
Zu Beginn ist der Film recht spannend, verliert jedoch dann zunehmend an Tempo und wird etwas langweilig, wenn Geiselnehmer und Geiseln im Auto durch die Lande reisen. Zum Ende hin wirds dann wieder spannend, weil man natürlich wissen möchte, wie das ganze ausgeht.
Insgesamt dann doch recht sehenswert, aber halt mit Längen. Fares Fares übrigens ist als Schauspieler eine Wucht, so auch hier.