iHaveCNit: Thanksgiving (2023) – Eli Roth – Sony Pictures
Deutscher Kinostart: 16.11.2023
gesehen am 28.11.2023
Kinopolis Main-Taunus-Zentrum – Kino 12 – Reihe 16, Platz 14 – 19:50 Uhr
Eine Sache wäre mir vor den Schreiben dieser Zeilen fast entfallen. Da bin ich dankbar, dass ich durchaus noch den Hang nach einem Kinobesuch habe, etwas ergänzend zu recherchieren. Eines meiner Lieblingsfilmprojekte ist das Grindhouse-Double-Feature von Robert Rodriguez und Quentin Tarantino mit ihren beiden Filmen „Planet Terror“ und „Death Proof“. Im Rahmen klassischer Grindhouse-Produktionen wurden auch für den Zwischenteil einige Fake-Trailer produziert, von denen es bereits „Machete“ auf die Leinwand geschafft hat. Ein weiterer Fake-Trailer ist der von Eli Roth produzierte Trailer „Thanksgiving“ und davon hat es nun die Vollversion in die Kinos geschafft, die ich mir gerne angesehen habe.
In Plymouth, Massachussetts kam es während des Thanksgivings-Fest-Wochenendes, an dem auch die Black-Friday-Aktion gestartet ist in einem Großmarkt zu einem unkontrollierten Massenauflauf, bei dem einige Menschen gestorben und einige schwer verletzt worden sind. Ein Jahr später hinterlässt ein Killer, der sich die Maske der bekannten Persönlichkeit der Stadt John Carver aufgesetzt hat eine Spur von Tod und Verwüstung in Plymouth. Jessica Wright, die Tochter des Großmarktbesitzers glaubt, das diese Spur von Tod mit dem folgenreichen Massenauflauf zu tun hat. Auf der Suche nach dem Killer müssen sie und ihre Freunde jedoch aufpassen, denn der Killer hat es auch auf sie abgesehen.
Eli Roths „Thanksgiving“ ist in gewisser Art und Weise wie ein moderner Mainstream-Slasher inszeniert worden und übernimmt dabei in Bezug auf Handlung und Struktur natürlich vieles, was man so als Schwächen und auch Stärken moderner Mainstream-Slasher bezeichnen könnte. Dennoch muss ich sagen, dass mir die Kreativität, die Brutalität, die Konsequenz und auch die Effekte der hier gebotenen Kills mit ihrem auch damit verbundenen Ekelfaktor durchaus gefallen haben. Es ist ganz witzig, wenn man sich den Fake-Trailer von damals ansieht und 1:1-Elemente wiederfindet, dennoch wäre es durchaus interessant gewesen, wie der Film im klassischen Grindhouse-Look mit entsprechender Optik und den Schnitten ausgesehen hätte.
„Thanksgiving“ – My First Look – 7/10 Punkte.