Review

Paul Dano, gerade Everybody´s Darling. Ich finde ihn auch nicht schlecht: in der Rolle des Psychopathen, Kindermörder, Schurken, Widerling. Hier also der sympathische Nerd, immerhin anteilig akzeptabel. Wie auch immer, ein erfolgreicher Film braucht in der Regel (solche) Namen. Davon hat er noch einige mehr und auch das eigentlich Essentielle, eine gute Geschichte, allerdings auch eine traurige. Die vom Klassenkampf, einem den es eigentlich nicht gibt. Geld bleibt bei Geld. Die Mittel, die die kleinen Vielen zur Verfügung haben, werden letztendlich immer durch die der wenigen Großen (Arschlöcher) atomisiert. Mit allem Mitteln. Es gibt kleine Aufbegehren, aber so etwas wie eine Revolution ist reine Utopie.
Dumb Money ist vollgestopft mit, je nach Sicht, interessantem / unnützem Wissen, fährt ein hohes Tempo und versucht mehr aus der Hintergrundgeschichte zu machen, als sie hergibt. Legitim, so sind derartige Filme halt. Der Unterhaltungsfaktor hat gestimmt, morgen aber vergessen.

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