Alle Kurzkommentare


5

Das Märchen von der Schlange im Hollywood-Pelz

Blunt und Evans, das macht einem irgendwie erstmal ein wohliges Gefühl. Um das geht es dann auch, eins dieser Wir-machen-die-Realität-zu-einem-unterhaltsamen-Märchen-Film. Off-Erzähler, schöne Menschen, hohes Tempo, flotte Sprüche, dokumentarischer Stil. Einfach der American Dream. Und irgendwann wird aus dem kleinen Sündenpfuhl ein Babylon. Ein großer Spaß zu einen unspaßigen Thema. Und das ist der zentrale Punkt: wie kann ein solches Thema derart unterhaltsam verpackt sein? Inakzeptabel. Yates ist dann vermutlich doch der falsche Strippenzieher für einen derartigen Stoff. Was in der Summe heraussticht, ist in der Summe nur die Hauptdarstellerin. Emily Blunt agiert gut und sieht noch besser aus. Aber gibt es diese Figur wirklich in einer solchen Schlangengrube oder ist jene eine reine Erfindung für ein nettes Drehbuch?

Kritik verlinken oder schreiben
Details
Ähnliche Filme