„Nothing is wasted in the desert“
Es ist die Nacht nach der Sonnenfinsternis. Der MANN hat sich in der Wüste verlaufen. Er steigt in einen Krater herab. Dort haust die FRAU. Sie umsorgt ihn, er will den Krater verlassen. Doch draußen sind die KINDER. Und die KINDER wollen spielen.
Zunächst möchte man Barnaby Clays Debutfilm als reine Metapher verorten. Doch die Szenerie erweist sich in ihrer Surrealität bald schon als allzu real – zumindest, wenn man eine Genrelogik ansetzt.
Erinnert der erste Akt noch an THE HILLS HAVE EYES, stellen sich nach und nach eher MIDSOMMAR Vibes ein. Es ist nicht allzu herausfordernd, sich Fortgang und Ende des Films vorzustellen (und damit richtig zu liegen), aber es ist dann doch schön, zu sehen, in welcher Konsequenz THE SEEDING seine Geschichte zuende bringt.
Fazit: Nicht sonderlich spektakulär und nach gewisser Zeit vorhersehbar, aber schön atmosphärisch und straight durchgezogen.