Review

Das Setting (sich einander wildfremde Menschen treffen in einer bestimmten Lokalität aufeinander und sind dazu gezwungen einige Zeit miteinander zu verbringen, wobei immer mehr Geheimnisse zu Tage treten) erinnert in Ansätzen an "Bad Times at the El Royale" und den Tarantino-Western "The Hateful 8", ohne aber ganz die erzählerische Klasse und die atmosphärische Dichte dieser beiden Werke zu erreichen. Einzelne wirklich gute Szenen beinhaltet der Film dennoch und weiß insgesamt kurzweilig zu unterhalten. Doch am Ende fehlt irgendwie die große Überraschung in Form einer Art Clou, um auch aus "The Last Stop in Yuma County" etwas ganz Besonderes zu machen. Natürlich wird es auch hier im Finale recht blutig und Regie-Neuling Francis Galluppi gelingt eine respektvolle Verneigung vor dem Wirken Tarantinos. Für Fans grotesker Thriller auf jeden Fall sehenswert.

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