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Hoffentlich geht FRIEDHOF DER KUSCHELTIERE jetzt nicht denselben Weg wie diese Maisfeldbrut und wird zur sinnlosen Endlosreihe, denn BLOODLINES legt erschreckend deutlich offen, dass der Stoff einfach nicht genug hergibt. Dieses konfuse Prequel hat bis auf ein paar sattsam bekannte Ekeleffekte rund um Tierkadaver nicht viel auf der Pfanne. Ein bisschen Indianermythologie, ein paar Rituale, Vietnamkriegstrauma, alte Autos, altmodische Frisuren - aber letztlich ergibt das alles kein stimmiges Ganzes. Wir kennen das Spiel mit der Auferstehung längst und diesmal ist außerdem kein Familienmitglied der Hauptfigur betroffen, so dass die ganze Dramatik mit der Trauer, dem Verlust und dem Nichtloslassenkönnen komplett flöten geht. Dass die Untoten sich gegenseitig reanimieren und dass es eine wissende Geheimgesellschaft im Ort gibt, daraus wird fast nichts gemacht.

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