Review

Indigener Clownslasher?! Hä?! 

"Clown Motel" über... ein Clown Motel. Auf indianischem Land. Mit vielen bösen, geschminkten Clowngeistern. Joa. Kann man machen. Muss aber nicht sehen. Selbst unter der brennenden Trashlinse.

Zwei Gähnen für kein Halleluja

Wenn selbst die Aura eines Tobin Bell und die Muckis eines Randy Couture nicht mehr helfen, dann ist der Film verloren. Keine steile These - "Clown Motel" beweist das auf langweiligste Art und Weise. Ein sinnloses Mumbojumbo aus Staub und Kellergemäuern, das mit dem Intro und einer kleinen Saloonschlachtplatte noch ganz passabel beginnt. Dann aber überhaupt nicht mehr aus den Puschen kommt. Dabei ist ein Clownspukmotel in der Wüste eigentlich eine coole Idee mit Möglichkeiten. Der indigene Blickwinkel könnte noch weitere Tiefe und Spannungen bieten. Doch heraus kommt dabei nichtmal mehr ein lauwarmes Lüftchen. Die Horrorelemente machen sich rar, die Charakterisierungen funktionieren kaum, für Trash hat hat alles nicht genug Schmackes, das Bisschen Splatter ist künstlich und gewichtslos, spannende Inszenierung Fehlanzeige. Die Liste ließe sich noch lange fortsetzen. Klar gibt's noch Schlimmeres am Markt. Ein paar Clowns, Beleuchtungen und bescheuerte Momente sind an Bord. Was aber nicht davon ablenken kann, dass "Clown Motel" vergebene Liebesmühe ist. Weder reiner Trash noch annehmbarer Film. In der Einöde dazwischen. Was ja fast das Schlimmste ist...

Fazit: nach dem noch ganz trashig-netten Opener(-Rückblick) wird's heftig langweilig und öde. Wüstenleer, trocken, brach. Viele Clowns, wenig Spannung, wenig Sinn, wenig Qualität. Aber vor allem unsäglich lahm. Blöd wie CGI-Blut. Das Design des hauptsächlichen Killers und die ein oder andere Skalpierung ist aber wirklich voll in Ordnung. Schade, dass nicht viel mehr draus gemacht wurde.

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