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Die junge Telefonistin Agnes erhält mysteriöse Anrufe, eine ältere Dame scheint in Gefahr zu sein, eine Krankenschwester wurde womöglich entführt. Sie informiert die Polizei, macht sich jedoch gemeinsam mit ihrem Freund selbst an die Ermittlungen und auf die Spur des Verbrechens. 

Was nach einem aufregenden Verfolgungskrimi klingt, ist in Wirklichkeit ein Kammerspiel mit nur einer Person – es ist 1964 und Agnes leitet die einzige Telefonzentrale auf einer kleinen britischen Insel. Die Geschichte spielt sich komplett auf der Tonspur ab und da Agnes zum Psychologisieren neigt und selbst gerne bei der Polizei arbeiten würde, darf man nicht unbedingt alles glauben, was man hört. 

An sich ein spannendes Sujet – hätten es nicht ein paar Jahre vorher der dänische THE GUILTY und sein gleichnamiges US-Remake schon genauso erzählt, nur deutlich spannender. Denn selbst wenn man vom nahezu identischen Plot absieht, schafft es die Inszenierung hier leider nicht, die nötige Spannung herauszuziehen. Es bleibt ein überlanges Telefonat, bei dem man nichts Neues erfährt.

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