Review

Fanart trifft Fanfart

Ein junger Filmemacher (der kein Blut sehen kann!) dreht zusammen mit seinem stummen Kumpel einen saftigen Amateurhorrorfilm, obwohl sie eigentlich ein ernsthaftes Arthousedrama machen wollten. Doch als sich sein Vater in einen Zombie verwandelt, laufen die eh schon dilettantischen Dreharbeiten etwas aus dem Ruder - aber immehin ist das Blut echt und darf in Gallonen gemessen werden...

It's Hard Out Here For a Whimp

"All You Need Is Blood" beweist einmal mehr, dass Herzblut, echtes Blut und ein pfiffiges Drehbuch etliche Schwierigkeit mit dem Budget oder dem eigentlich sehr ausgeleierten Subgenre des Zombiefilms ganz gut ausgleichen können. Die Teens haben eine gute Chemie, etliche kleine Witze und Hommagen passen, die Hipstervibes stoßen nie zu übel auf. Die äußerst augenzwinkernden Splattereffekte sitzen. Die Metaaspekte sind sehr süß. Und Mena Suvari habe ich noch nie so nervig, so hysterisch, so unbegabt-begabt erlebt. Wunderbar! Das macht das Ding noch nicht automatisch zu einem "Fido" oder "One Cut of the Dead". Aber Spaß hatte ich durchgehend. Und dem nerdigen Nachwuchsregisseur wünscht man einfach sein Happy End - mit möglichst viel rotem Lebenssaft, versteht sich!

Fazit: fun, funny, funky, funzt!

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