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Michael ist erfolgloser Adventure Racer und steht am Ende seiner Karriere. Doch ein letztes Race will er mitmachen und stellt deshalb ein Team für die kommende Weltmeisterschaft in der Dominikanischen Republik zusammen. Dort trifft das Team auf einen Straßenköter, der sie fortan begleitet und motiviert und zum fünften Teammitglied wird. Sie nennen ihn Arthur.


Tiere haben es mir ja angetan. Sie lösen viel öfter starke Emotionen bei mir aus als Menschen. Und obwohl ich definitiv Katzenmensch bin, reagiere ich besonders auf Hundefilme. Hundedramen machen mich regelmäßig fertig.
So auch Arthur der Große.


Es geht schonmal damit los, dass Hund Ukai eine spitzenmäßige darstellerische Leistung bringt und selbst verdreckt und zottelig einfach liebenswert ist.

Der Rest des Casts spielt aber auch solide und Mark Wahlberg sehe ich immer gern, auch wenn mir nicht alle seine Filme gefallen (zuletzt Flight Risk und Play Dirty). Aber er lässt sich auch nicht auf ein spezifisches Genre oder gar in eine Rollenschublade stecken und das gefällt mir persönlich einfach gut.


Wenn man Arthur aus der Story nimmt, bleibt nichts anderes als die Standard-Story um alternde Sportler, die nochmal über sich hinauswachsen und es den jungen Nachwuchsleuten zeigen (wollen). Das ist nicht neu, hat man schon hundertfach gesehen, einzig die Sportart des Adventure Racing sticht da ein bisschen heraus.

Aber zum Glück gibt es ja Arthur, dessen Geschichte auf Tatsachen beruhen soll, und die den Film einfach aus der Masse ähnlicher Sportfilme heraushebt. Die Story klingt unglaublich, ist vielleicht auch etwas dramatisiert, aber sie ist packend und ergreifend und hat mich gestern mit voller emotionaler Breitseite erwischt.


Toller Film, toller Hund, der die Geschichte locker alleine trägt, emotional und spannend, rührend und mit dem Herz am rechten Fleck. Echte Tiefe darf man von der Geschichte allerdings nicht erwarten, die jenseits von Artuhr nicht mehr als Standardkost bietet.



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