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5

kurz angerissen Brutal und hart auf die Fresse, aber leider nicht mehr als das. Kein Maß, keine Relation; digitale Squibs, wohin das Auge blickt. Gareth Evans ist auf dem vorläufigen Tiefpunkt seiner Kreativität angekommen; er weiß zwar immer noch, wie man Druck aufbaut, aber nicht mehr, was er mit der Entladung bezweckt. Schwer zu sagen, ob er diesmal keine besseren Ideen hatte oder ob ihm von oben kreative Fesseln angelegt wurden. Hardys Figur zeigt hinter den üblichen Klischees rund um Vaterschaft und gescheiterte Ehen durchaus ein paar Ansätze von Tiefe, die man erst auf den zweiten Blick erkennt, letztlich wirkt er aber einfach nur ausgelaugt. Am Ende fühlt man sich wie all die identitätslosen Leichen im Film und ist einfach nur froh, wenn es vorbei ist. Gerade noch Mittelmaß, weil man die Signatur des Machers trotz allem noch erkennt.

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