iHaveCNit: Drive-Away Dolls (2024) – Ethan Coen – Universal
Deutscher Kinostart: 07.03.2024
gesehen am 06.03.2024 in OmU in der Spotlight-Sneak
Arthouse-Kinos Frankfurt – Große Harmonie – Reihe 8, Platz 11 – 21:00 Uhr
gesehen am 12.03.2024
Kinopolis Main-Taunus-Zentrum – Kino 3 – Reihe 9, Platz 15 – 20:20 Uhr
Nachdem ich das letzte Wochenende ein wenig mit Aufholen und Abschließen des Februars 2024 beschäftigt war, kann ich mich nun auf den März 2024 konzentrieren, der entspannt anfängt mit dem ersten alleinigen Film von Ethan Coen, der bisher nur an der Seite seines Bruders Joel legendäre Filme wie unter anderem „Fargo“ und „The Big Lebowski“ in die Filmgeschichte brachte. Und „Drive-Away Dolls“ ist ein sehr entspannter Film geworden.
Jamie ist lesbisch und ein Freigeist. Damit sie und ihre gute Freundin - die schüchtere, leicht verklemmte Marian etwas den Kopf frei bekommen beschließen sie nach Tallahassee zu reisen und ein paar Motels und Lesbenbars auf dem Weg mitzunehmen. Für die kostengünstige Variante will Jamie sich an der Überführung eines Autos beteiligen. Ein Auto nach Tallahassee ist schnell gefunden, auch wenn es das Einzige ist. Noch ahnen Jamie und Marian nicht, dass sich eine gewisse Fracht im Kofferraum befindet und sie sich damit zur Zielscheibe machen.
„Drive-Away Dolls“ ist ein entspannter, mit 85 Minuten sehr kompakter und fast zu kompakter Film geworden, der eine interessante und unterhaltsame Mischung anbietet, in der ein Roadmovie, eine queere Liebes- und Coming-Of-Age-Geschichte, eine Komödie und ein Gaunerstück mit feiner politischer Verschwörung zu einem Film kombiniert werden, der vor allem mit seiner wenn auch in Teilen verschenkter Starbesetzung und seiner Unterhaltsamkeit punkten kann, aber nicht sehr in die Tiefe geht. Am meisten Spaß hatte ich vor allem bei der Erstsichtung in meiner favorisierten Sneakreihe im fast ausverkauften Saal mit guter Stimmung.
„Drive-Away Dolls“ - My Second Look – 7/10 Punkte