Sex Flies Feeding
Zwei lesbische Mädels und Freundinnen mit Beziehungsproblemen flüchten auf die Straße in einen Roadtrip nach Tallahassee - doch die Fahrt erweist sich als problematischer und mörderischer als man meinen könnte...
Holy Sugar Clits!
Lieber nochmal "Love Lies Bleeding" oder "Death Proof" gucken?! Ja, der Rat ist schon kein schlechter. Denn von Ethan Coens "Drive-Away Dolls" hatte ich mir deutlich mehr versprochen. Zumindest vor einem Jahr als das Projekt noch niemand zu Gesicht bekommen hatte und noch keine warnenden Stimmen im Raum standen... Viele tolle Darsteller - u.a. Miss Qualley als so mit der hottest shit den Hollywood im Moment zu bieten hat. Doch alle bleiben flach, comichaft und austauschbar. Sehr offener und lockerer Umgang mit Sex, Sexualität und Homosexualität - das ist klasse und nonchalant. Kurze Laufzeit. Doch irgendwie wollen die Teilchen nicht zusammenkommen. Und das geht von den spielerischen Übergänge im Schnitt bis zu Qualleys Akzent oder der kaum griffigen, sehr gekünstelten Chemie der beiden Leads. Es klickt einfach nicht. Eine sehr hohle Nummer. Leere Kalorien. Ein Coen war lange nicht mehr spontaner. Aber vielleicht hätte man sich hier doch ein wenig mehr durch den Kopf gehen lassen sollen... Mehr als ein stylischer Gagreel mit psychedelischen Sequenzen ist nicht hängengeblieben. Verspielt. Aber auch gehörig verpeilt. Vielleicht sollte man Ethan aber auch einfach nicht zu krass an den Maßstäben seines Bruders messen... Manchmal wirkt das ehrlich gesagt eher wie Kevin Smith als Coen - und das ist heutzutage kein Kompliment mehr...
Lesbo Road Show
Fazit: sexuell erfrischend offen und frech. Dennoch ist das leider nicht auf dem Niveau, dass man von dem Namen Coen erwartet... Zu oft daneben. Flacher Neo Noir-Roadmovie. Eher eine Fingerübung. Und keine der besseren. Aber auch nicht komplett ohne Reize.