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Die Tänzerin Gina (Asia Argento) wird in ihrem Hotelzimmer überfallen. Ihr Freund stirbt dabei, sie kann jedoch entkommen. Der Polizist Krebs (Dennis Hopper) will sie dann nach ihrem Krankenhausaufenthalt zum Busbahnhof fahren, doch stattdessen entführt er sie. Er hält sie anschließend ein Jahr in seinem Keller gefangen.

Die Story bietet sicherlich nichts weltbewegend neues, zumal das meiste zu vorhersehbar ist. So plätschert der Film vor sich hin, ohne große Spannung zu erzeugen. Warum Krebs denn nun Gina gefangen hält, ist eigentlich nicht wirklich nachvollziehbar, denn weder tut er ihr körperliche Gewalt an, noch hat er echtes sexuelles Interesse an ihr. Tatsächlich geht es mal wieder um eine verkorkste Kindheit, welche er an ihr auslässt.

Die Fluchtversuche von Gina sind halbherzig inszeniert, denn natürlich kommt sie nicht weit, weil sie nach wenigen Metern schon stürzt. Wenn man sich jetzt das Alter und die Staturen von Argento und Hopper vor Augen hält, verwundert es einen einfach nur, das die Flucht nicht gelingt. Das Ende ist dann einfach nur noch völlig an den Haaren herbeigezogen.

Wenigstens können die schauspielerischen Leistungen, insbesondere von Argento und Hopper überzeugen, die sich sehr viel Mühe geben. Das schwache Drehbuch können Sie allerdings auch nicht mehr retten.

Fazit: Mäßig spannender kleiner Thriller mit guten Hauptdarstellern aber schwacher Story, aus dem man mehr hätte machen können.

4/10

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