Review

R.I.P. MCU? Seit dem finalen Doppelschlag mit Infinity War sowie Endgame geht die Tendenz für das bis dato so erfolgsverwöhnte Film Universum bergab. Mit dem The Marvels sogar bitter böse, denn mit über 200$ Minus war die Fortsetzung von Captain Marvel sowie dem Serien Ableger Ms. Marvel einer der größten Kinoflops des Jahres 2023.


Kamala Khan befindet sich in ihrem Schlafzimmer in Jersey City und malt Fanbilder von Captain Marvel, Monica Rambeau ist an Bord der S.A.B.E.R-Raumstation, die um die Erde kreist, und Carol Danvers ist allein mit ihrem Flerken Goose in den Weiten des Kosmos unterwegs. Dar-Benn, die neue Anführerin der Kree, holt sich die eine Hälfte der Quantenbänder zurück, von denen Kamala die andere Hälfte besitzt. Dar-Benn macht sich die Kraft des Bandes zunutze, koppelt es mit ihrem Stab, der Universalwaffe, und benutzt es, um einen Sprungpunkt im Weltraum zu zerreißen. Die daraus resultierende Anomalie wird von S.W.O.R.D. entdeckt.


Fury bittet Monica die Sprungpunktanomalie in der Nähe von S.A.B.E.R. zu untersuchen, während Carol den Ursprung des seltsamen Energiephänomens in ihrer Nähe untersuchen soll. Als Rambeau die Anomalie berührt, tauschen sie, Danvers und Kamala durch Teleportation die Plätze. Der Wechsel führt dazu, dass die drei gegen die Kree-Feinde des jeweils anderen kämpfen und das Haus der Khans zerstört wird. Kamala bekommt hierbei Unterstützung von Goose. Während die drei Frauen an ihre ursprünglichen Orte zurückkehren, besuchen Fury und Rambeau Kamala auf der Erde. Die Gruppe vermutet, dass die lichtbasierten Kräfte von Danvers, Rambeau und Kamala durch Quantenverschränkung miteinander verbunden sind, und dass sie die Plätze tauschen, wenn mindestens zwei von ihnen gleichzeitig ihre Kräfte einsetzen. Wie sich herausstellt, führte die Handlung von Captain Marvel, die Rache an der Obersten Intelligenz nahm, zum Zusammenbruch dieser und zu einem Bürgerkrieg zwischen den Kree-Spezies auf ihrer Heimatwelt Hala. Der Konflikt macht den Planeten unfruchtbar, da er seine Luft, sein Wasser und sein Sonnenlicht verlor....


Nicht nur das Kinopublikum strafe den Film von Regisseurin Nia DaCosta ab, auch die Kritiken fielen teils vernichtend aus. Ganz so derb würde ich dabei das ganze nicht einordnen. So sind die Darsteller gut, wobei vor allem Iman Vellani zu überzeugen weiß, während Brie Larson sowie Teyonah Parris eher kühl herüber kommen. Samuel L. Jackson ist ohnehin wieder die Coolness in Person. Zudem sind die Action-Sequenzen dem Budget entsprechend gut getrickst und nutzen den Teleportations Effekt gelungen aus. 

So krankt aber der 33. Spielfilm innerhalb des MCU an einer schwachen Story, welche ohne Kenntnisse gegenüber dem Vorgänger bzw der Serie nicht mitreißt bzw für Außenstehende schwer verfolgbar ist. 

Zudem sind manche Parts des Films, wie der Abstecher auf den singenden Planeten wenig gelungen und im ganzen kommt das Spektakel recht flach daher. Zudem vermisst man den Charme sowie Esprit des Vorgänger, wobei dies allgemein für nahezu alle MCU Filme gilt seit jenem filmerischen als auch emotionalen doppelten Höhepunkt. 

So reicht es auch nur 5 Punkte. 

Details
Ähnliche Filme