Chris Carver ist Weihnachtsfan. Als er kurz vor Weihnachten seinen Job verliert, will er den großen Weihnachtsdeko-Haus-Wettbewerb in seiner Straße gewinnen, denn der ist mit $100.000 dotiert. Doch mit dem Kauf eines ganz besonderen Weihnachtsbaumes unterzeichnet er auch einen magischen Vertrag mit einer abtrünnigen Elfe.
Eddie Murphy war in den 80er ein Megastar. In den 90ern ging es dann langsam aber sicher bergab und er hat eine Menge Schund gedreht. Langsam kämpft er sich wieder hoch, will mir scheinen. Candy Cane Lane ist grundlegend sicher nicht der Hammer, kommt bei den Bewertungen ja auch nicht allzu gut weg, hat mir aber richtig viel Spaß gemacht.
Die Story ist schon haarsträubender Unsinn, ganz klar. Andererseits ist sie aber auch nicht das übliche Einerlei der Cozy-Christmas-Filme mit einem Paar, das sich trifft und so weiter und so fort. Auch dreht sie sich nicht um eines der Rentiere von Santa oder Krampus. Hier ist es mal ein Elfe, die Menschen sammelt. Finde ich irgendwie erfrischend anders.
Dass hier natürlich ohne Ende Quatsch passiert, sollte bei Murphy zu erwarten sein. Aber er macht nicht auf Quasselstrippe und allzu große Albernheiten werden auch weitgehend vermieden. Wirklich peinlich und unlustig sind nur die beiden TV-Moderatoren.
Natürlich sitzt nicht jeder Gag, aber die Trefferquote war bei heute ziemlich hoch. Auf jeden Fall hatte ich wohl noch etwas mehr Spaß als beim Firstwatch, denn ich bewerte den Film heute sogar einen Ticken besser.
Auch klar ist, dass die Chose in heillosem Chaos münden muss, damit genug Raum für etwas Action ist, die heutzutage wohl Pflicht ist. Da verlieren sich die Gags etwas, etwas weniger Chaos wäre wohl sinnvoll gewesen.
Die Tricks passen, der Soundtrack aus alten und neuen Weihnachtssongs auch und irgendwie kam tatsächlich auch weihnachtliche Stimmung auf.
Durchaus kreative Komödie mit etwas anderer, leicht chaotischer, aber sympathischer Story. Hat mir durchgehend viel Spaß gemacht.