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Während der Olympischen Spiele in München dringen am 5. September 1972 Mitglieder der palästinensischen Terrororganisation "Schwarzer September" in das Olympiadorf ein, töten zwei israelische Sportler und nehmen neun weitere als Geiseln. Ihre Forderung: Die Freilassung von mehr als 200 politischen Häftlingen. Doch die israelische Regierung zeigt sich unnachgiebig und die deutschen Behörden um Polizeichef Schreiber planen einen Zugriff zur Befreiung der Sportler. Als die Terroristen sich in die Enge getrieben fühlen, machen sie ihre Drohung wahr und töten ihre Geiseln.

Diese Geschichte hat so, wie sicher alle wissen, stattgefunden. Laut Internet hält sich der Streifen auch an Fakten und wurde an Originalschauplätzen der damaligen BRD gedreht, denn im Entstehungsjahr 1976, war Deutschland ja noch zweigeteilt.

Der Cast ist erstaunlich. Neben William Holden (der zugegebenermaßen sehr wenig mit einem typischen deutschen Polizeichef gemein hat), agieren Shirley Knight und Franco Nero als böser Bube.

Zudem hat der Streifen für einen Film aus diesem Jahrzehnt ein gutes Tempo und fällt auch im Spannungsaufbau nur selten ab, was bei Verfilmungen von realen Ereignissen, öfters mal der Fall ist, denn die bieten eben nicht die ganze Geschichte lang Daueraction

Das Bild hat anfangs doch leichte Probleme mit Grieseln, wird aber nach ca. 10 Minuten deutlich besser. Ein Phänomen, das mir nun schon mehrfach aufgefallen ist - gerade bei älteren Streifen. Anfangs ist die Qualität meist schlecht, aber mit laufender Spieldauer ändert sich das. Vielleicht kann mir das mal jemand erklären. Der Ton ist ein wenig blechern, aber auch nicht so entscheidend.

Fazit: Ordentliche Umsetzung eines wichtigen Themas, der aber im Kino nicht wirklich großen Erfolg hatte. Auf VHS war der Streifen jedoch recht bekannt.

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