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Bei "Minnesota Clay" handelt es sich um ein relativ frühes Werk des späteren "Django"-Regisseurs Sergio Corbucci. Der amerikanische Schauspieler Cameron Mitchell spielt den alternden Clay, einen im ganzen Westen für seine Schnelligkeit berühmten aber gerechten Pistolero. Clay droht zu erblinden, deshalb rät ihm der Doc, jede Anstrengung zu vermeiden. Doch Clay muss noch etwas erledigen.... Obwohl "Minnesota Clay" in die Rubrik "Italo-Western" gehört, hat Corbucci hier noch stark Elemente der legendären Hollywood-Western mit verarbeitet. Beobachtet man die einzelnen Figuren und auch die Kameratechnik, ist die Handschrift des Regisseurs deutlich zu erkennen. "Minnesota Clay" ist zwar kein Spitzenwestern, kann aber auf weite Strecken gut unterhalten. Obwohl viel zu viel geballert wird, bleibt die Produktion in Sachen Gewalt und Blut äußerst human und ist mit späteren Fillmen von Corbucci in dieser Hinsicht nicht zu vergleichen.

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