2
Der Trailer sah so verheißungsvoll aus, was dann hier heraus kam, war leider völliger Müll..
Womit fange ich an ?!
- Das man hier wieder mit der Schwulen/Lesbenkeule kommt? Warum muss man mittlerweile auf Teufel komm raus Schwul/Lesbische Beziehungen/Szenen in Filmen unterbringen ?! Alle Menschen sind gleich - vor allem in einem Slasher!
- Die Story! Es soll wohl eine Weihnachtsversion von "Happy Deathday" sein.. - Es ist eine, aber in Todlangweilig und schlecht... Der Anfang ist noch stimmungsvoll, aber Justin Long als Bürgermeister bzw. Alleinherrscher in der Kleinstadt ist nicht so überzeugend, finde ich. Er schrammt eher am Overacting vorbei.
Viel zu wenig Slasher-Action!
Blood´N´ Gore gibt´s schon en bisschen, mit Schnee sieht´s halt immer brutaler aus ;-)
Dennoch: Absoluter Schrott-Slasher!
5
Die erste Viertelstunde ist ein generischer Slasher im Schnelldurchlauf mit einem Ghostface-Verschnitt, aber ganz in Weiß. Danach setzt der Was-wäre-wenn-Fantasy-Plot ein, in dem sich die Heldin in einer alternativen Welt wiederfindet, in der sie nie existierte und den Killer nie zur Strecke brachte. Pseudo-clevere Schlitzerfilmchen, die mit dem Regelwerk des Genres spielen und ihre Screamqueens in völlig anders tickende Parallelwelten verfrachten, sind seit einigen Jahren recht populär, siehe HAPPY DEATH DAY plus Sequel, TOTALLY KILLER und THE FINAL GIRLS. Leider zählt das "wunderbare Messer" zu den etwas weniger unterhaltsamen, weil sich selbst zu ernst nehmenden Vertretern dieser neuen Gattung. Ständig werden die Regeln der anderen Welt erklärt, aber es wird zu wenig darin "gelebt". Humor ist kaum vorhanden, Gore ist nur auf Durchschnittslevel und das Weihnachts-Setting wird größtenteils vergeudet.