Wie bereits von Black Tomcat geschrieben wurde, herrscht zu diesem Film ein gespaltenes Meinungsbild vor. Deshalb will ich mal ein paar Gründe angeben, warum ich den gesamten Film nur als durchschnittlich bezeichnen würde :
Der Film lebt von seinen guten und zum damaligen Zeitpunkt wohl auch innovativen Ideen zum Anfang (Telefonat) und zum Ende (Suche nach dem Killer im Haus) des Films. Leider dauern diese Szenen gerade mal ein Drittel des Films. Der Rest wird mit 08/15-Sozialpädagogik, nach dem Motto "aber er hatte doch eine schwere Kindheit..." gefüllt. Hier kann man leider nicht mehr von Länge, sondern nur noch von Langeweile sprechen. In der letzten Szene wirkt zudem aus schwarzhumoriger Sicht die sehr verzögerte Mitteilung über den Gesundheitszustand des Gatten unfreiwillig komisch.
Insgesamt hätte der Film einen sehr guten Kurzfilm mit dem Inhalt der ersten und der letzten 10 Minuten abgeben können. So mangelt es leider an der Verknüpfung der beiden Teile und der Konstruierung des Tätermotivs. 5 Punkte