Aus der Hölle der deutschen Filmförderung…15.01.2025
Der Rahmen
Schlechtes Wetter in München, alle Züge gestrichen, was also tun? Klimaschädlich ( nur eines von vielen Buzzwords dieses rundum ungelungenen Films ) ein Taxi nehmen, vier Personen plus Fahrer, und auf nach Hamburg. Mit dabei: eine alte Hippie-Professorin, eine StartUp-Inhaberin samt ihrem schluffigen Freund und ein verhaltensauffälliges Mädel. Auch der Taxifahrer hat eine Geschichte, mußte er doch seinen Holzspielzeugladen am Stachus aufgeben. Und so fahren die fünf Nasen auf der Autobahn, und da wir in einem typisch deutschen Problemfilm sind, müssen die Protagonisten reden…und streifen dabei alle Themen, die derzeit aus Sicht der Autoren hip sind. Das aber geht dem Betrachter völlig am Arsch vorbei, und so ist man froh, wenn die mit Steuergeldern finanzierte Autofahrt ein End ehat.
Gucken oder nicht?
Auf gar keinen Fall…und wenn, dann nur kostenlos...man hat ja schon mit Steuergeld bezahlt.
Warum?
Was wir so alles mit Steuergeldern bezahlen…Iris Berben, die einfach nicht wegzukriegen ist, einen Film, dessen Prämisse ( unfaßbares Unwetter in ganz Deutschland ) kurz hinter München nicht mehr existiert, andere Figuren, die unglaublich unsympathisch sind, und dazu Dialoge aus der Hölle. Man mag hier eine Komödie erwarten, aber die kriegt man nicht. Vielleicht ein Drama, aber das kriegt man auch nicht. Stattdessen ein ewig deutsches Gerede, sinnbildlich für die aktuelle Zeit, in der auch nur geredet statt gehandelt wird. Man setzt sich lieber beim Frisör auf den Wartestuhl und hört den Gesprächen im Salon zu, das ist allemal besser als dieser unfaßbar fade, langweilige, von ganzem Herzen zu hassende geldverschwendende, von uns allen sinnlos mitfinanzierter Streifen…ich will mein Steuergeld zurück!
Die Note
Trump schließt Behörden…vielleicht sollte man das hier auch mal tun, statt jedes noch so dämliche Drehbuch zu fördern und alten Darstellern ein Austragsstüberl zu finanzieren…was für ein Mistfilm, allein des Taxifahrers wegen noch 2/10.