Review

Yo yo yo, check this out: Grandmaster Leprechaun is back in tha motherfucking Hood,
you know what i'm sayin'...
Yeah, nach dem anscheinend recht erfolgreichen Teil 5 macht der Lep-Man gleich noch einen Abstecher ins tiefste Ghetto, um erneut ein paar Bitches & Ho's aufzumischen.

Positiv anzumerken ist gleich, dass man hier Gott sei Dank von singenden Gospel-Rappern, wie wir sie im fünften Teil ertragen mussten, verschont bleibt.
Übelst pathetische Ghetto-Klischees (Kiffen, Knarren, Gangs ...) bleiben aber nicht aus.

Negativ anzumerken ist gleich, dass die Story hier selten dämlich, extremst schlicht und uneinfallsreich ausfällt:
Der Streifen beginnt mit dem Fight Leprechaun Vs. Priester, nach welchem der Lep von irgendwelchen Dämonen in die Unterwelt gezogen wird.
Dies ist zwar an Unsinnigkeit kaum zu übertreffen ..., aber egal, es handelt sich hierbei ja auch nicht um "Drei Farben: Rot"
oder irgendeine andere "anspruchsvolle (!!!)" Filmreihe.
Was dann kommt ist altbekannt: Ein paar teenie-artige Twens finden das Gold des Leprechauns, dieser will es sich wiederholen, das übliche Katz- und Maus-Spiel entfacht ..... und Ende!
Storymäßig also nicht unbedingt der Bringer, aber sowas darf einen echten Fan der Saga des irischen Giftzwergs ohnehin nix ausmachen.

Was allerdings schon sehr enttäuschend ausfällt, ist die Figur des Leprechauns.
Dieser reimt nicht, rappt nicht und killt fast nur im Off!
Vielleicht liegt's daran, dass sich der Lep gleich zu Beginn fast das Hirn rauskifft ... zu viele "Hits from the Bong" machen eben "Insane in the Brain" ... aber irgendwie hat man selten zuvor einen so laschen und ungefährlichen Leprechaun, wie hier erlebt, dem anscheinend auch noch seine ganze Zauberkraft flöten gegangen zu sein scheint.
Wahrscheinlicher jedoch ist, dass hier nur ein übelst winziges Budget am Start war, was auch die sehr wenigen und extremst billigen Computer-Effekthaschereien bezeugen, so dass einfach nicht genug Kohle für anständige Effekte übrig war.

Was bleibt ist also ein kaum spannendes, streckenweise sogar unheimlich dämliches Filmchen mit einem beängstigend zahnlosen Kobold und ohne den gewohnt witzigen irischen Gore (eine fast nicht erwähnenswerte Bein-ab-Szene ist das höchste an Splatter-Gefühlen ...).

Dennoch würd ich sagen, dass BACK 2 THA HOOD nicht wirklich so schlecht wie sein Ruf ist.
Lep-Fans kommen definitiv auf ihre Kosten, auch wenn sich nicht leugnen lässt, dass es sich hierbei um eines der schwächsten Sequels handelt.
Für einen netten Abend vor der Glotze reicht der Streifen aber allemal.

Deshalb lautet auch hier das Motto:
"Wizard Of Gore, do me a Favour and kill this Whore!!!"
... ... ...
Genau wie für diesen kleinen Freestyle wird's aber auch für BACK 2 THA HOOD nicht allzu viele Props geben ...
Piece out.

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