Über diesen Film gibt es aus deuscher Feder nahezu ausschließlich positive Kritiken. Dabei ist das schon ein ziemlich mäßiger Film. Ich hatte erhebliche Mühe, ihn überhaupt durchzustehen.
Ein Fremder, der als öliger Eastwood-Verschnitt in eine mexikanische Stadt kommt, überredet Banditenführer Aguilar dazu, sich als mexikanischer Offizier auszugeben, um von einem amerikanischen Offizier einer größere Summe Gold zu erhalten, die als Unterstützung für die mexikanische Armee gedacht ist. Obwohl das Ganze gut klingt und der Amerikaner bereit ist, auf die Offerte einzugehen, wird er mit dem Maschinengewehr bedroht und anschließend seine Leute damit niedergemacht. Das macht zwar nicht viel Sinn, aber es wird halt ordentlich gemetzelt. Anschließend will Aguilar nicht wie versprochen teilen und der "Fremde" rächt sich nacheinander, wobei die Banditen so freundlich sind, sich das auch gefallen zu lassen. Das Ganze ist schlecht gefilmt und wirkt extrem billig. Eine kurze Score-Sequenz wird immer wieder wiederholt, die Handlung spielt sich immer in dem gleichen kleinen, spanischen Dorf ab.
Frank Wolff in einer ungewöhnlichen Rolle als mexikanischer Banditenführer ist der einzige Lichtblick..
Der DVD fehlen 10 Minuten, in denen sich wohl die meisten Brutalitäten ereignen.
Für Liebhaber absoluten Trashs wahrscheinlich ein Muss, aber das macht einen Film noch lange nicht gut.