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Ein Fremder galoppiert auf seinem Pferd in ein gottverlassenes Nest namens Cerro Gordo . Er sitzt gelassen auf seinem Pferd und gleichzeitig erklingt der klasse Score von Benedetto Ghiglia und es folgen die Credits. Dies ist der Beginn eines wunderbaren Spagehtti-Western. Die Handlung ist recht unspektakulär: Der Fremde (Tony Anthony) hilft einer Bande Halsabschneider an eine Menge Gold zu gelangen. Leider hat der Boss der Banditen (Frank Wolff) etwas gegen das Wort "teilen". Aber wie er selbst sagt, ist er "ein fairer Mann". So bezahlt er den Stranger mit einer Goldmünze. Der Stranger findet das gar nicht nett und so läuft er mit einer abgesägten Schrotflinte Amok. Er schickt einen Banditen nach dem anderen ins Jenseits. Bis es zum großen Showdown zwischen ihm und dem Boss namens Aguilar kommt. Dieser hat sich mit einem Maschinengewehr verschanzt und feuert ununterbrochen ohne wirkliches Ziel herum. Kann der Stranger es auch mit dem schwerbewaffneten Aguilar aufnehmen und ihm die Goldmünze zwischen die Zähne klemmen ?
"Ein Dollar zwischen den Zähnen" ist eindeutig kein schlechter Italowestern. Eigentlich liebe ich diesen Film. Der klasse Soundtrack und die Darsteller Tony Anthony und Frank Wolff machen aus diesem Film etwas ganz besonderes. Ja, es gibt kaum Dialoge, aber wenn es welche gibt, dann sind sie sehr humorvoll und sarkastisch. Ich empfehle "Ein Dollar zwischen den Zähnen" auf VHS zu sehen, denn die DVD von Starmedia ist lächerlich. Der Film wurde so zerschnitten, dass gerade die schönsten Szenen und Dialoge fehlen. Wie gesagt, toller Film und wie immer mit einer show stehlenden Performance von Frank Wolff.

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