C.H.U.D. steht für "Cannibalistic humanoid unresearched Delta-Mutation". Zu Deutsch: in den U-Bahn-Schächten New Yorks hausende Penner, die durch skandalöserweise dort gelagerten Atom-Müll zu menschenfressenden Monster mutieren... erstaunlicherweise sind hier leichte Anflüge von Sozialkritik erkennbar, aber auch die können nicht darüber hinwegtäuschen, dass "C.H.U.D." ein ganz mieser B-Film ist. Vor der Kamera agieren bis auf Daniel Stern nur Pappnasen, die Story ist konfus und der Regisseur konnte sich anscheinend nicht entscheiden, ob jetzt der ermittelnde Bulle oder ein Fotograf der Protagonist ist. Nur gegen Ende, als der erwähnte Fotograf in der Kanalisation eingeschlossen ist, kommt ein wenig Spannung auf; doch dies kann für die vorangegangene Stunde, in der sich zumeist nur Langeweile breit macht, nicht unbedingt entschädigen. Fairerweise muss ich jetzt noch sagen, dass mir nur die geschnittene DF vorliegt, welche ja angeblich mächtig viel Gore vermissen lässt. Es sind aber durchaus noch einige eklige Sachen (hauptsächlich verstümmelte Leichen und schleimige Monster-Makeups) enthalten, die den Streifen jedoch nicht wesentlich aufwerten. Fazit: Eigthies-Monster-Trash zum Abgewöhnen.