Mein Glaube an die filmische Schaffenskunst der asiatischen Fraktion ging schon lange verloren. Einen weiteren höchst fragwürdigen Beitrag und damit das beste Beispiel für brotlose Zelluloid-Verschwendung liefert uns Vielfilmer Takahisa Zeze mit RAIGYO - TÖDLICHE EKSTASE.
Was auch immer der Regisseur mit diesem Machwerk bezwecken will - scheinbar bin ich nicht der einzige der kopfschüttelnd zurückgelassen wird, wenn man die weiteren Kritiken betrachtet. Mich würde interessieren, was in den kranken schlitzäugigen Köpfen dieser seltsamen Menschen vor sich geht, wenn sie sich daran machen, ein Filmskript zu schreiben.
Die „tödliche Ekstase", wie der deutsche Untertitel so reißerisch einen ansonsten blutarmen Streifen anpreist, findet in einer immerhin zweiminütigen Dusch-Sequenz statt, in der das betrogene Opfer sich an der grausamen Männerwelt rächt und ihr Beischlafobjekt auf blutige, für die Kamera unsichtbare Weise absticht. Jetzt kann man eigentlich auch schon wieder ausschalten, denn der Rest besteht lediglich aus wortkargen Szenen, die im Blaufilter gehalten wahrscheinlich eine trost- und ausweglose Situation erzeugen sollen. Von wem oder warum überhaupt - das bleibt wohl für immer ein Rätsel der grenzdebilen Filmschaffenden, die für dieses krude Machwerk ihren Namen preisgegeben haben.
Da locken selbst die paar nachfolgenden Sexszenen keinen Europäer mehr hinterm Ofen hervor.
Somit gehört dieser langatmige uninspirierte Beitrag aus Japan dahin, wo er es verdient: Und zwar ins hinterste Eck der Videotheken, zum Verstauben verdammt. Dass solche filmischen Anschläge auf die menschliche Vernunft überhaupt in Deutschland veröffentlicht werden, haben wir leider dem Fluch jener schwarzhaarigen Mädel zu verdanken, die uns mit RING und JU-ON manch schaurige, höchst unterhaltsame Kinomomente beschert haben. Wenn man damals gewusst hätte, welche Welle dadurch ins rollen kommt ...
Ach ja... RAIGYO ist übrigens so ein doofer einheimischer Fisch, der öfter mals ins Bild gehalten wird - das interessiert aber zu deisem Zeitpunkt schon längst niemanden mehr!
(2 / 10)