Review

Ich persönlich liebe Experimentalfilme ...

Sie sollten minimalistisch, ergreifend, nachdenklich, ja sogar manchmal grausam und verstörend, vor allem aber innovativ sein.

Dieser hier streift einige dieser Elemente, schafft es allerdings nicht die gesamte Leiter hinaufzuklettern, was seine Botschaft anbelangt.

Man zeigt Kanus, Flüsse und Flussgegenden, tote Vögel und eine von Depressionen und Liebeskummer geplagte junge Frau. Diese verabredet sich telefonisch mit Männern, um ihre Rachegelüste, welche aus einem traumatischem Beziehungserlebnis ihrer Vergangenheit hervorgehen, zu stillen - Was jedoch nach keinem Mord je der Fall sein wird. Nach dem Sex wird man(n) hingerafft und man macht sich auf die Suche nach neuen männlichen Opfern - Von "Ironie des Schicksals" ist die Rede und sie zeigt sich auch 'gen Ende des Filmes in 'brennender' Pracht. Mehr möchte ich zur Handlung nicht verraten.

So ... hm ... irgendetwas fehlt mit bei dem Film, was es ist, kann ich nicht so genau sagen, denn die Monotonie, wie sie bei einem solchen Streifen erzeugt werden möchte, ist alle male vorhanden. Am verstörendsten finde ich diese ständigen Szenen mit den Fischen - Irgendwie krank ...

Für wahre Cineasten kann ich dieses Werk japanischer Akteure ohne Bedenken empfehlen, denn die werden ihn ohnehin so nehmen wie er ist: roh, karg und unerbittlich.

Der Filmtitel ist übrigens auch an diesen Scheiß Fisch angelehnt, welcher in Japan einheimisch ist und der in verstörenden Bildern immer wieder vor das Kameraauge gerät. Ein RAIGYO stellt einen ganz besonders hässlichen Fisch dar, der vorallem für seine zahlreichen Parasiten und Würmer bekannt ist.

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