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Immer wieder verschwinden Reisende in dem beschaulichen Nest Potter’s Bluff, dessen Ortsschild ironischerweise zu einer neuen Lebensweise willkommen heißt. Die Ratlosigkeit von Sheriff Dan Gillis (James Farentino) wächst, als einige der bereits begrabenen Mordopfer plötzlich wieder quicklebendig unter den Bewohnern zu wandeln scheinen…

Gary A. Shermans schwarzhumorig angehauchter Horrorfilm zielt auf die geistige Inzucht ländlicher Provinzregionen, deren Abgeschiedenheit als ideale Brutstätte für gesellschaftliche Entartungen, eine „neue Lebensweise“ gedeutet wird, die sich zur bedrohlichen Falle für die Außenwelt auswachsen können. In der Inszenierung einzelner Szenen gelingt es ihm durchaus, handwerklich gekonnt Spannung und Witz miteinander zu verbinden. Leider spreizt er die knapp gehaltene Ausgangsidee auf die gesamte Laufzeit des Filmes, ohne die angelegten Spuren zu Ende zu entwickeln oder zumindest einer inneren Logik treu zu bleiben. So muss der Zuschauer mehr Versäumnisse erdulden, als er Geglücktes genießen darf, bevor das recht gelungene Ende die aufgebrachte Geduld endlich mit einer bösen Pointe lohnt, die gesellschaftlichen Befürchtungen vor der Bedrohung aus den eigenen Reihen ein grinsendes Gesicht verleiht.

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