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So überflüssig! So schlecht! Die dunklen Bilder und der sehr langsame Erzählstil imitieren anscheinend Eurohorror aus den 1970ern, aber genau diese Eigenschaften machen aus dem Prequel bisweilen ein extrem hartes Brot. Wenn denn endlich mal der Antichrist unterwegs ist, dann zappeln nur ein paar Nonnen und es wird mit kirchlicher Symbolik rumgespielt. Also derselbe alte Okkult-Mumpitz, wie wir ihn bereits seit einem halben Jahrhundert kennen. Dazu gibt es grässliches Frauengeträller als impertinenten Score und eine lange Zeit blasse Hauptdarstellerin, deren späteres Overacting nur schwer zu ertragen ist und an die bekloppte Schwangere in SAMEN DES BÖSEN erinnert. Manche Franchises eignen sich halt nicht für Neuauflagen und bleiben besser in der Mottenkiste, so auch DAS OMEN. Die wenigen Todesszenen, einst das Aushängeschild der Reihe, sind bloß lausige Imitationen jener aus dem 1976er Original und oft mehr zum Lachen.

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