10
"Fear of the Dark" ist ein Meilenstein in der Geschichte der Grusler. Bei dem Film sitzt man vor Angst hinter dem Sessel. Warum? Weil die Angst, der Schrecken sich im Kopf des Zuschauers abspielt, es wird nichts gezeigt. Der Schrecken ist einfach da. Deshalb ist der Film so gut. Die Schockeffekte sind sehr, sehr gut eingebaut, der Film wird einem nicht zu lang, weil man immer weiter darauf wartet, was als nächstes geschieht. Der Darsteller des Ryan überzeigt hundertpro, genial die Szene, wie er im Haus alle Lichter überprüft, ob sie auch ja eingeschaltet sind. Mir persönlich gefallen ja die Schreckgespenster, der Typ mit dem langen schwarzen Mantel ist echt kultverdächtig, ein starker Typ. Und immer nur ein kurzes Aufblitzen, nur solange, bis die Dunkelheit wieder kommt. Alles in allem, mein Lieblingsgrusler, nichts für schwache Nerven!
4
’Fear of the Dark’ ist ein ordentlich inszenierter, kleiner Mystery-Thriller, der allerdings zu lange braucht, bis er in Fahrt kommt und dazu noch ein plötzliches und unbefriedigendes Ende hat. Bei einer Laufzeit von ca. 80 Minuten dauert es etwa 40 Minuten, bis die ’Wesen der Dunkelheit’ zum ersten Mal in Erscheinung treten. Der Film hat einige Schockmomente (die für Freunde des Horror-Genres allerdings recht harmlos sind), aber insgesamt wird hier für einen Spielfilm meiner Meinung nach einfach zu wenig geboten - kein schlechter Film, aber einer, der viele Wünsche und Fragen offen lässt. Meine Wertung: 4 von 10 Punkten