Edward (Sebastian Stan) leidet unter der Krankheit Neurofibromatose. Er will unbedingt Schauspieler werden, aber durch seine Krankheit, welche ein deformiertes Gesicht beinhaltet. Bekommt er keine Rolle. Eines Tages zieht eine neue Frau ein Ingrid. Sie möchte Theaterregisseurin werden und schreibt eigene Geschichten. Sie lernen sich kennen und mögen. Edward beschließt eine Operation durchzuführen, welche sein Aussehen verändert und nicht mehr komisch angeschaut wird. Die OP gelingt und Edward erzählt allen Edward sei Tod und er lebt jetzt unter dem Namen Guy. Ingrid schreibt ein Theaterstück, welches Edward gewidmet ist. Dieser möchte mit neuem Aussehen die Rolle spielen. Jedoch bekommt er es nicht hin zu überzeugen, soll sie dennoch spielen. Bis eines Tages Oswald (Adam Pearson), welcher ebenfalls die Krankheit hat und die Rolle bekommen soll. Dies möchte Edward vermeiden und muss sich durchkämpfen.
Sebastian Stan spielt sensationell und hat im Jahr 2024 gleich zwei überragende Rollen verkörpert. Als Edward und einmal in The Apprentice, als Donald Trump. Für zweiteres hat er eine Oscarnominierung erhalten. Für A Different Man hätte er auch eine bekommen müssen. Der Film hat ein fantastisches Make-up und wurde mit einer Oscarnominierung belohnt. Die anderen Schauspieler spielen ebenfalls überzeugend und fantastisch. Der Film zeigt das alles erreichbar ist, trotz einer Behinderung oder einem nicht perfekten Aussehen. Am Anfang hat man Mitleid mit Edward, dieser wird im Laufe des Filmes immer unsympathischer. Oswald gilt als perfekt und ist beliebt. Er ist das komplette Gegenteil von Edward. Dieser war während seiner Erkrankung zurückgezogen, schüchtern und keiner hat ihn angeschaut und wenn nur angestarrt. Das Versagen von Edward ist fantastisch inszeniert und gespielt. Der Film zeigt, dass das Äußere nicht entscheidend ist, sondern das innere.
9/10