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Ein alter, aber ganz guter (Katastrophen)Film über eine seltsame Substanz, die vom Himmel "gefallen" ist & Menschen "infiziert". Die Schauspieler sind dem Alter des Film entsprechend, die Effekte auch & das "Monster" ist komisch... Aber das Finale ist garnicht mal so schlecht gemacht.
6
Der rote Mörderglibber aus dem Weltraum, der Menschen frisst und dadurch stetig weiter wächst, ist ein ebenso einfaches wie cleveres Konzept für ein Alien/Riesenmonster und hat deshalb zurecht einen gewissen Kultstatus erlangt. Vom schrägen Rocksong in den Anfangscredits über die dramatischen Augenblicke in der Arztklinik bis zum klaustrophobischen Finale im Keller eines typischen 50er Jahre Diners hat der BLOB viele starke Momente zu bieten und geht auch tricktechnisch bei der Umsetzung der amorphen Masse und den Miniaturen für sein Alter voll in Ordnung. Es wäre aber besser gewesen, wenn ein wenig mehr Fokus auf das Monstrum und nicht gar so viel auf den als Teenager viel zu alt aussehenden Steve McQueen und dessen Mädel gelegt worden wäre, denn dadurch büßt dieser B-Film viel an Tempo ein. So kommt einem z.B. das Autorennen der Kids nur wie Füllmaterial vor.
5
Die Geschichte vom Blob gilt gemeinhin immer als Klassiker der Filmgeschichte oder als Meilenstein des Horrorfilms. Schaut man sich dann das Original einmal an, stellt man ernüchtert fest das der Ruf besser ist als das Produkt. Ernst nehmen kann man dieses gut gemeinte Machwerk nicht wirklich: die Charaktere sind flach und so naiv wie man sich die Teenager in den 50’ern vorstellt, die Geschichte um die nichtirdische viskose Masse ist träge erzählt und konnte wohl auch nur die Teens vor 50 Jahren erschrecken, die Glibbereffekte sorgen unfreiwillig für Lacher und befördern den Film in die Kategorie Trash. Eigentlich ist dieser Film nur Nostalgikern zu empfehlen, wer aber seinen Spaß an billigen Special Effects wie einem Blob aus Pudding hat, wird auch ganz gut unterhalten.