„Lost in translation“hat mich nicht so wirklich überzeugen können.Auf der einen Seite steht ein absolut überragender Bill Murray,der für witzige und sensible Momente sorgen kann,auf der anderen Seite einige sehr langgezogene Passagen,die außer Stillleben nichts zu bieten haben,wodurch sich leider hier und da Langeweile einstellt.
Die Optik,des befremdlich und fast erdrückenden Tokios ist zwar grandios in Szene gesetzt worden,doch irgendwie kommt die Story nicht so recht auf den Punkt.Glücklicherweise hat Sofia Coppola kitschige Momente vermieden und die Beziehung zwischen dem alternden Schauspieler und der unentschlossenen jungen Frau sehr sensibel in Szene gesetzt,wo einige großartige Momente,wie die Abschiedsszene auf der Straße,den Film sicher vom üblichen Hollywoodkitsch unterscheiden,aber die Ruhe und Handlungsarmut waren für mich dann doch etwas zu überwiegend,um in diesem Streifen mehr als eine gelungene Romanze zu sehen
6 von 10 Punkten