Ein erholsamer Urlaub sollte es für Carrie, ihren Freund und ein weiteres Pärchen werden. Doch der Ausflug zu einem abgelegenen Ferienhaus entpuppt sich als wahrer Horrortrip. Als sie dort auf ein älteres Ehepaar treffen, das behauptet, die Hütte ebenfalls gemietet zu haben, merken Carrie und ihr Freund schnell, dass mit ihnen nicht zu spaßen ist. Der Wahnsinn zieht langsam in die kleine Unterkunft ein und das Blutbad beginnt.
FOUND DEAD ist wieder so ein kleiner, garstiger Thriller, der mit wenig Budget realisiert wurde, dafür aber recht pfiffig inszeniert ist, zumal das ganze auf 3 verschiedenen Zeitebenen spielt und der Zuschauer erst kurz vor Schluss, diese zusammenfügen kann.
Die Darsteller sind mir alle komplett unbekannt, aber die beiden älteren Herrschaften, die gar nicht so harmlos sind, wie man zunächst glaubt, haben mir hier besonders gut gefallen.
Aufgrund eben der vielen Zeitsprünge erfordert der Streifen durchaus eine gewisse Aufmerksamkeit und ist nichts, um mal eben nebenbei laufen zu lassen, sonst verliert man ganz schnell die Orientierung.
Als dann tatsächlich noch eine vierte Zeitebene hinzukommt könnte man meinen, dass der Zuschauer den Überblick komplett verliert – dem ist aber nicht so, sondern das wirklich (ich wiederhole mich, aber das Wort passt einfach gut) pfiffige Drehbuch sorgt dafür, dass man immer genau weiß, an welcher Stelle der Geschichte man sich befindet.
Viel Blut gibt es hier nicht. Eher ist FOUND DEAD ein Thriller, denn ein Horrorfilm, der aber aufgrund seiner grundsätzlichen Prämisse durchaus als ungewöhnlich eingestuft werden kann. Auch wenn einige Stellen (storybedingt) ein bisschen geschwätzig sind.
Zudem sind wir doch für jede neue Idee dankbar. Nicht, dass Filme, die auf verschiedenen Zeitebenen spielen, sooo neu wären, aber so wie hier, habe zumindest ich, es noch nicht gesehen. Ein kleiner Geheimtipp für Fans des gepflegten B-Movies.